Warum kein Apache, sondern nur eine Gazelle?

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    • Ja, Black Shark war noch gut. Steuerungs und Flugmodell (Arcade oder Sim) konnte man sich aussuchen, dann machts auch Spaß, das Ding zu fliegen.
      Aber die neueren Flugzeuge und Helis: Die Entwickler versuchen doch nur noch alles so kompliziert wie möglich zu machen, so dass man ohne umfangreiches Studium des Tutorials und Dutzenden von auswendig zu lernenden Klicks im Cockpit erst gar nicht abheben kann, vom erfolgreichen Luftkampf ganz zu schweigen! Was soll das denn?? Das ging doch auch wunderbar bei den Flaming Cliffs Flugzeugen. Wer ultrarealistisch fliegen will, der solle einen Flugschein machen!
      Flugsimulationen am PC sollen in erster Linie Spaß machen bei einstellbaren Schwierigkeitsgrad je nach Erfahrung des Spielers.
      Realismus heißt für mich auch, mal solche Features einzubauen, wie animierte Hand des Piloten oder animierte Bodencrew und nicht halt nur wie wild im Cockpit rumzuklickern, bis der Heli mal in der Luft ist und nach 10 Sekunden wieder abstürzt.
      Ein Apache-Mod für ARMAIII macht das richtig gut! Das Cockpit ist sogar teilweise klickbar und nach 4 bis 5 Klicks im Cockpit ist der Vogel startbereit. Die MFDs sind konfigurierbar und nach ner Viertelstunde Eingewöhnung hat man seine ersten Panzer abgeschossen. Das Fluggefühl ist so weit ich das beurteilen kann glaubwürdig (einen echten Apache hat wohl noch keiner von uns geflogen, so dass man das beurteilen kann).
      Warum sowas nicht in DCS?? Das ist absolut der falsche Weg, den die Entwickler gehen.
    • Na, eben genau das macht ja DCS so einzig artig. Der Black Shark ist genau auch so umfangreich wie eine A-10C oder MiG-21bis. Nur halt jedes Muster ist für sich selbst so einzig artig zum bedienen.
      Den Huey kriegt man in kurzer Zeiz zum starten oder auch die WWII Birds bringt man schnell zum starten.
      Ich persönlich finde es immer ganz schön spannend in so ein Muster einzuarbeiten. Die absolute herrausforderung für mich ist immer noch die A-10C. Weil si so vielseitig und sehr lernintensiev ist. Wenn ich mal genaug habe nehme ich ein "einfacheres Muster und beschäftige mich mit dem, bis ich wieder mal bock drauf habe.
      Nun ja der Luftkampf ist schwierig, da bin ich auch noch unerfahren, höchstens gegen die KI mag ich zum teil gut kommen.
      Darum surre ich lieber halt mit dem Helikopter am Boden rum und gehe Soldaten retten oder Panzer einäschern.

      Toll ist doch in DCS das eben auch Arcade unterstützt wird. Was mir da einfach fehlt ist ein aktives Schlachtfeld, wie in Enemy Engaged oder Falcon BMS. Der Mission Editor ist ja sehr umfangreich, aber ich fliege lieber gerne fertige Missionen so wie sie seit neumstem daher kommen. Die kauf baren Missionen.
    • EDIT @Jerec:
      Also das kann ich jetzt wirklich nicht nachvollziehen.
      Die Gazelle und der Huey sind leicht in Gang zu bringen, die Mi-8 ist schon ein wenig komplexer, aber IMO auch nicht komplexer als der Shark.
      Die Gazelle konnte ich ohne Handbuch nur mit dem paar Minuten langen Tutorial problemlos erlernen was das Knöpfchen klicken angeht.

      DCSW ist eben eine Simulation, die mehr als jede andere vor ihr Wert auf Realismus legt. Ich finde nicht dass das dem Spaß im Weg steht.
      Freedom is just another word for nothing left to lose.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Helifan123 ()

    • Jerec schrieb:


      Aber die neueren Flugzeuge und Helis: Die Entwickler versuchen doch nur noch alles so kompliziert wie möglich zu machen, so dass man ohne umfangreiches Studium des Tutorials und Dutzenden von auswendig zu lernenden Klicks im Cockpit erst gar nicht abheben kann, vom erfolgreichen Luftkampf ganz zu schweigen! Was soll das denn?? Das ging doch auch wunderbar bei den Flaming Cliffs Flugzeugen. Wer ultrarealistisch fliegen will, der solle einen Flugschein machen!
      Flugsimulationen am PC sollen in erster Linie Spaß machen bei einstellbaren Schwierigkeitsgrad je nach Erfahrung des Spielers.
      Realismus heißt für mich auch, mal solche Features einzubauen, wie animierte Hand des Piloten oder animierte Bodencrew und nicht halt nur wie wild im Cockpit rumzuklickern, bis der Heli mal in der Luft ist und nach 10 Sekunden wieder abstürzt.
      Ein Apache-Mod für ARMAIII macht das richtig gut! Das Cockpit ist sogar teilweise klickbar und nach 4 bis 5 Klicks im Cockpit ist der Vogel startbereit. Die MFDs sind konfigurierbar und nach ner Viertelstunde Eingewöhnung hat man seine ersten Panzer abgeschossen. Das Fluggefühl ist so weit ich das beurteilen kann glaubwürdig (einen echten Apache hat wohl noch keiner von uns geflogen, so dass man das beurteilen kann).
      Warum sowas nicht in DCS?? Das ist absolut der falsche Weg, den die Entwickler gehen.


      Bitte? Du hast eine komplett falsche Einstellung im Bezug auf DCS World.
      Deine Negativpunkte sind das was DCS World überhaupt erst auszeichnet und der Grund warum 95% der Kunden das Programm nutzen. DCS ist halt kein Spielchen für zwischendurch, sondern eine realitätsgetreue Simulation von Flugzeug Mustern. Genau das macht die Faszination erst aus und genau das wollen die Kunden auch genau so haben.

      Es gibt genügend einfache Spiele wo man mit leichtem Einstieg schnell etwas rumballern kann, aber das hat bei DCS World nichts verloren. Wer es von der Bedienung her etwas simpler haben will hält sich halt an Flaming Cliffs und wem die echten Module zu kompliziert sind sollte sie nicht benutzen, oder in den Arcade Modus schalten (-sofern vorhanden). In DCS muss man bei aktivierter voller Simulationsstufe halt Zeit und Geduld investieren um Erfolge zu sehen, aber bitte nicht fordern das die Spiele vereinfacht werden weil man selber keine realistischen Sims mag. Ich setze mich schließlich auch nicht in einen Formel 1 Rennwagen und beschwere mich dann das der zu schnell und kompliziert ist.

      Die Entwickler versuchen zudem nichts "extra" kompliziert zu machen, es wird lediglich so realistisch wie möglich umgesetzt. Echte Pilotenschüler setzen sich schließlich auch nicht in einen Flieger und knallen nach 20 Minuten Reihenweise Panzer ab. Das muss man im Vorfeld alles lernen.

      PS:
      Die wenigsten hier haben das Geld, die Zeit und/oder die Vorraumsetzungen einen echten Flugschein zu machen, geschweige denn je eine Militärmaschine zu fliegen. Von daher wird die Möglichkeit das mit DCS virtuell zu tun dankbar angenommen. Persönlich muss ich sagen das ich die Faszination vielmehr aus der realistischen Umsetzung und Bedienung der ganzen Systeme ziehe und weniger aus dem Fliegen an sich.
      "Varus!...Oh Quinctilius Varus. Gib mir meine Legionen zurück!" :cursing:

      Dieser Beitrag wurde bereits 14 mal editiert, zuletzt von Manitu ()

    • Ein Apache ist ungefähr zehnmal so umfangreich wie die Gazelle, dreimal so modern und bietet fünfmal so viele Systeme....deshalb ist die Gazelle kein Apache.

      Zudem ist der Apache ein Zweisitzer der einen vollwertigen Waffensystemoffizier benötigt und da es nach wie vor keine KI gibt die mehr kann als einen Eimer Wasser umzukippen, wird alleine schon das eine DCS Umsetzung des AH-64 auf viele Jahre hin quasi unmöglich machen. Nicht zu vergessen das der Apache aufgrund seiner extrem umfangreichen HOTAS Steuerung wie gesagt eine PC Desktop Umsetzung vor kaum zu bewältigende Probleme stellt.

      Kurzum, ich halte einen DCS World Apache für Utopie.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Manitu ()

    • Ich frage mich wieso so viele nach einem Apache schreien. Wir doch jetzt ein paar ganz tolle Muster.
      Aus meiner sicht haben viele eine falsche Vorstellung zum Apache. Hier ist nicht einfach auto Ziel suchen und boom. Die Vorstellung mit einem einzigem Helikopter durchs Schlachtfeld zu fegen, wenn man ja alles mit dem Apache machen kann und frustriert ist, wenn amn von einer SAM getroffen wird ist schon ein Arcade denken. So im Sinne von Comance 3 halt.

      Das selbe vermute ich auch bei den meisten die nach einem Allrounder Starrflügler rufen. F-16, F/A-18.

      Ich kann mir vorstellen das die Systeme sehr aufwendig sind um diese zu bedienen. Nur schon das angesprochene HOTAS von Manitu.

      In Zukunft werden sicher au no einige interesante sachen kommen wie die Cobra. Habe auch mal was von einem Eurocopter gehört.
    • Apache ist wohl nur für Arcade bzw. Semi-Sim(wie ArmA3) gut umsetzbar. In einer Simulation kann man die Apache nicht nachbilden, vielleicht als gerade noch als FC3. Ich hatte die Bücher Hellfire und Apache erst vor kurzen gelesen und glaube kaum das man Helmvisier und HOTAS gut auf aktuelle Sim-Hardware(HOTAS+TrackIR) abgebildet bekommt.
    • Spartiaten schrieb:

      Ich frage mich wieso so viele nach einem Apache schreien. Wir doch jetzt ein paar ganz tolle Muster.

      Der Apache ist das was jeder aus Fernsehen+Kino kennt und natürlich wäre ein AH-64 DCS Modul schon alleine aufgrund des brachialen Umfangs eine tolle Sache und kein Vergleich zu den aktuellen DCS Helis...aber vermutlich wird es wie gesagt genau daran letztendlich scheitern. Bin daher auch der Meinung von Tekk, auf FC3 Niveau ist er umsetzbar, aber ein DCS Modul würde bei weitem in vielerlei Hinsicht an die Grenzen des machbaren stoßen.

      ...Wenn ich aber mal kurz einen utopischen Blick in die Zukunft werfe und überlege was mit Datenhandschuhen und einer VR Brille der nächsten Generationen möglich sein wird (-möglich sein könnte)....Nun, zumindest die umfangreiche HOTAS Bedienung wäre dann kein großes Problem mehr. *Träum*. :D


      Aus meiner sicht haben viele eine falsche Vorstellung zum Apache. Hier ist nicht einfach auto Ziel suchen und boom. Die Vorstellung mit einem einzigem Helikopter durchs Schlachtfeld zu fegen, wenn man ja alles mit dem Apache machen kann und frustriert ist, wenn amn von einer SAM getroffen wird ist schon ein Arcade denken. So im Sinne von Comance 3 halt.
      ...

      Das ist imo weniger eine falsche Vorstellung eines Musters wie zB. dem Apache, sondern vielmehr eine falsche Vorstellung von DCS World an sich. Viele verwechseln die DCS Module mit einem Spiel und verlangen die gleichen Mechaniken die ein 08/15 Spiel halt so bietet....aber DCS World ist halt in letzter Instanz kein handelsübliches Spiel, sondern ein Hardcore Simulations Programm das sich an der Realität orientiert und das sollte man auch berücksichtigen wenn man DCS verwendet.

      Wobei DCS World dennoch Spaß machen muss und dem wird natürlich oft über dem Realitätsanspruch hinaus Rechnung getragen, was sich zB. in der oft sehr Actionreichen Missionsgestaltung zeigt.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Manitu ()

    • Ich denke beim AH-64 würde es wohl ehr an der Verschlussache der Daten scheitern. Mit dem HOTAS hat das meiner bescheidenen Meinung nach nicht viel zu tun. Da muss man einfach für sich selbst entscheiden welche Funktionen des Cyclic oder des Collectives man häufiger braucht als andere und sich auf Stick und Throttle legt und den Rest legt man auf die Tastatur. Was anderes bleibt einem X-52 Nutzer bei der A-10C ja auch nicht übrig. Es gibt auch Stick/Throttle Kombinationen mit noch weniger Funktionen als beim X-52 und trotzdem geht das mit der A-10C.
      Bei den Warbirds lege ich mir die PropPitch z.B. auch auf einen Coolie - hat mit Realismus auch nix zu tun. Extra Lever hab' ich dafür auch nicht.
      Da muss man halt Kompromisse machen und Kreativ werden.
      Die Systeme sind auch nicht viel komplexer als bei einer F-18. mit dem HMCS hätte man in der F-18 oder der F-16 ein ähnlich komplexes System wie mit dem IHADSS vom Apache....
      Ich muss aber auch bezüglich der komplexen Systeme dazu sagen, dass ich beim Apache für DCS immer erstmal an den "A" denke und nicht an den Longbow oder gar den "E" - also den Apache Guardian. Bei den letzten beiden trifft es der Austruck Utopie von Manitu nämlich recht gut. Daher denke ich über aktuelle Apache Versionen schon garnicht mehr nach - aber den AH-64A fände ich jetzt nicht unbedingt sooo undenkbar. Mit einer Irak Karte und einer Desert Storm Kampagne würde da schon gut was gehen.
      Ein anderes Problem ist halt schon wie bereits gesagt der CP/G. Der ist beim AH-64 wichtiger als in jedem anderen Modul, das wir bis jetzt haben oder welches bis jetzt angekündigt ist (inkl. der F-14). Also WSO, RIO etc.
      Was den Realismus angeht kann ich mich nur den anderen anschließen: das ist halt das, was DCS ausmacht. Wer einen Longbow im Arcademodus fliegen will, der kann das längst machen. Mit Apache: Air Assault. Da geht man dann aber von der Simulation weg. Wer WW2 nicht ganz so heftig mag nimmt War Thunder oder Wings of Prey. Evtl greift man auf IL-2 1946 mit diversen Mods zurück - das ist auch deutlich einfacher als der heutige Stand.
      Was das "lernen" angeht: ohne jetzt überheblich sein zu wollen, aber die Grundfunktionen sind in jedem Flugzeug gleich. Da gibt es nicht viel zu lernen.
      Ich brauche immer erstmal Strom: Batteries.
      Dann evtl GPU um die Batterien zu entlasten.
      Zum Starten der Triebwerke (ich spreche mal von Turbine und nicht Kolben) brauche ich Druckluft oder einen elektr. Starter.
      Also auch wieder Strom, APU (Zapfluft) oder Ground-Air-Starter.
      Es ist wirklich immer das selbe. Schaut man sich im Cockpit um und schaut sich die Schalter an kriegt man das hin. Das erste mal hab ich die Triebwerke der A-10C z.B. ohne Handbuch oder Tutorial gestartet. Ok, das hochfahren der Systeme , Allignment des INS oder die Programmierung der Waffen ist eine andere Geschichte aber auch hier gibt es immer wieder Ähnlichkeiten bei den unterschiedlichen Mustern. Ist man viel BMS geflogen und probiert dann zum ersten Mal die A-10C in DCS wird man angenehm überrascht sein, weil man hier Dinge wie den SOI oder SPOI wieder findet.
      Also so wahnsinnig schlimm ist das jetzt nicht.
      Trotzdem geht es nicht ohne lernen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass jemand, der den UH-1 beherrscht recht schnell mit den Grundlagen im AH-1 zurecht kommt und schon beim ersten "Testflug" anfangen kann etwa 80% der Steuerung für seinen persönlichen Bedarf einzustellen.
      Ok, viel geschrieben zu viel zu später Stunde. Das ist halt nur meine Meinung dazu. Gute Nacht.
      Gruß, Gizmo
    • Gizmo03 schrieb:

      Ich denke beim AH-64 würde es wohl ehr an der Verschlussache der Daten scheitern. Mit dem HOTAS hat das meiner bescheidenen Meinung nach nicht viel zu tun. Da muss man einfach für sich selbst entscheiden welche Funktionen des Cyclic oder des Collectives man häufiger braucht als andere und sich auf Stick und Throttle legt und den Rest legt man auf die Tastatur. Was anderes bleibt einem X-52 Nutzer bei der A-10C ja auch nicht übrig. Es gibt auch Stick/Throttle Kombinationen mit noch weniger Funktionen als beim X-52 und trotzdem geht das mit der A-10C.


      Die A-10C HOTAS Steuerung ist im Vergleich zum AH-64 ja auch das reinste Kinderspielzeug. Wenn da ein paar Knöpfe nicht auf den Joystick passen ist das keine große Sache. Aber hier nur mal ein kleiner Vorgeschmack wie das beim Apache aussieht...und das sind nur 3 der Sticks, davon gibt es noch mehr. Ich gehe hier wie schon angesprochen aber von einer moderneren Variante aus.





      Wenn man da anfängt mir der Tastatur zu hantieren ist das so ähnlich als versucht man den Huey mit den Pfeiltasten zu fliegen.
      "Varus!...Oh Quinctilius Varus. Gib mir meine Legionen zurück!" :cursing:
    • Ich kenne das System vom Apache auch.
      HOTAS heißt aber Hands on Throttle and Stick - also zumindest schonmal Flugkontrollen. Was Du in dem Bild zeigst sind ebenfalls die Kontrollen aus dem CP/G Cockpit, die mit HOTAS in dem Sinne nix zu tun haben. Das ist so, als wolltest Du das Bombenvisier in der He111 von BoS unbedingt mit Quer- und Höhenruderachse vom Stick bedienen. Es gibt genug Platz auf der Tastatur für Dinge, die man mit der Maus im Cockpit nicht machen kann. Wie gesag: mit etwas Willen, ein bisschen Kreativität und der Bereitschaft zum ein oder anderen Kompromiss dürfte das alles machbar sein.
      An neuere Versionen sollte man bezgl Apache m.M.n. garnicht erst denken. Da sind die Kontrollen das kleinste Problem, denn ich denke man wird bei Boeing auf Grund von Geheimhaltung schneller eine Abfuhr erteilt bekommen, als man HOTAS buchstabieren kann.
      Gruß, Gizmo
    • Kann mich da nur anschliessen, so sehr ich mir einen Apache für DCS wünsche, es ist mindestens in den nächsten 2-3 Jahren einfach nicht machbar.
      Selbst wenn heute die ganzen Punkte gelöst werden würden (Multicrew, Geheimhaltung, Lizenz, etc) würde es Jahre dauern bis wir einen DCS Apache sehen.

      ED arbeitet gerade an einer Hornet, Spitfire und P-47, Belsimtek an der F-5 und Feinschliff der Beta Module. Einem 3rd Party Entwickler traue ich einen Apache einfach nicht zu, also müssten wir erst warten bis ED die Module in Entwicklung fertiggestellt hat.

      Ein Apache auf Flaming Cliffs Niveau wäre vllt. etwas einfacher, aber bisher hat noch kein 3rd Party Entwickler Interesse gezeigt Flaming Cliffs Module zu machen.
      Finde ich persönlich auch nicht so schlimm, wenn ich einen Flaming Cliffs Apache fliegen möchte kann ich ja jederzeit auf den bereits erwähnten AH64 in Arma3 ausweichen.
    • Gizmo03 schrieb:


      HOTAS heißt aber Hands on Throttle and Stick - also zumindest schonmal Flugkontrollen. Was Du in dem Bild zeigst sind ebenfalls die Kontrollen aus dem CP/G Cockpit, die mit HOTAS in dem Sinne nix zu tun haben.

      Ob Flug oder Waffenkontrolle spielt keine Rolle, dass HOTAS Prinzip greift ja in beiden Fällen und ist im Apache halt sehr umfangreich. Wenn man das wirklich intuitiv benutzen will, müsste perse auch ein zumindest ähnliches Steuerelement auf dem Schreibtisch stehen. So wie halt schon im Fall des HOTAS der A-10C wenn man einen X-52 oder halt TM Warthog nutzt. Alles andere wäre im Grunde ein fauler Kompromiss.

      Es gibt genug Platz auf der Tastatur für Dinge, die man mit der Maus im Cockpit nicht machen kann. Wie gesag: mit etwas Willen, ein bisschen Kreativität und der Bereitschaft zum ein oder anderen Kompromiss dürfte das alles machbar sein.

      Jeder Druck auf eine Taste der Tastatur ist imo einer zuviel und zerstört die Immersion. Nun könnte man zwar auch Ingame auf die Knöpfe der Steuerhörner klicken, aber das wäre halt so ähnlich als würde man in der A-10C den HOTAS TMS während eines Angriffs mit der Maus bedienen. Kurzum, das würde nicht wirklich Spaß machen.

      Vielleicht gäbe es Möglichkeiten dieses Problem halbwegs vernünftig zu lösen, aber bis auf einen zukünftigen Datenhandschuh+VR Brille wüsste ich nicht wie das aussehen sollte.

      Letztlich aber eh eine rein akademische Diskussion, denn ein moderner DCS World AH-64 ist wie gesagt für eine lange Zeit so oder so reine Utopie.
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    • Manitu schrieb:

      Ob Flug oder Waffenkontrolle spielt keine Rolle, dass HOTAS Prinzip greift ja in beiden Fällen und ist im Apache halt sehr umfangreich. Wenn man das wirklich intuitiv benutzen will, müsste perse auch ein zumindest ähnliches Steuerelement auf dem Schreibtisch stehen. So wie halt schon im Fall des HOTAS der A-10C wenn man einen X-52 oder halt TM Warthog nutzt. Alles andere wäre im Grunde ein fauler Kompromiss.

      Tut mir leid, Manitu aber du hast das Grundprinzip von HOTAS ganz offensichtlich nicht verstanden. Die Idee ist, dass der Pilot die Hände so wenig wie möglich von den FLUGkontrollen nehmen muss. Die Waffensteuerung auf einem separaten Stick hat da garnix mit zu tun.
      CP/G steht für CoPILOT/Gunner. Er hat ebenfalls die Flugkontrollen - sprich Cyclic und Collective im vorderen Cockpit. Da der CP/G aber nur zwei Hände hat kann es schonmal kein Hands On geben, wenn du die Waffensteuerung mit dazu zählst.
      Außerdem wird es dann genau so wenig einen AH-1 oder Mi-24 geben, denn mit Komplexität der Tasten und Switches an den Kontrollen hat das nichts zu tun. Es wäre ebenfalls en fauler Kompromiss, sich die Steuerung der Waffen aus dem forderten Cockpit auf die Flugkontrollen zu legen, wenn sie in der Realität auch nicht da sind.

      Manitu schrieb:


      Jeder Druck auf eine Taste der Tastatur ist imo einer zuviel und zerstört die Immersion. Nun könnte man zwar auch Ingame auf die Knöpfe der Steuerhörner klicken, aber das wäre halt so ähnlich als würde man in der A-10C den HOTAS TMS während eines Angriffs mit der Maus bedienen. Kurzum, das würde nicht wirklich Spaß machen.

      Vielleicht gäbe es Möglichkeiten dieses Problem halbwegs vernünftig zu lösen, aber bis auf einen zukünftigen Datenhandschuh+VR Brille wüsste ich nicht wie das aussehen sollte.

      Dann darfst Du auch kein BoS, CoD oder RoF mit einem TM Warthog spielen. Das würde die Immersion ja genau so kaputt machen. Willst Du das Gemisch in der P-51 mit der Maus einstellen? Oder mit dem Coolie auf dem Stick? Wo ist der Unterschied zur Tastatur? Das ist doch gehüpft wie gesprungen. Somit gibt es Generell garkeine Immersion, denn wir sitzen im Wohnzimmer und spielen ein Spiel und nicht mehr.

      Manitu schrieb:


      Letztlich aber eh eine rein akademische Diskussion, denn ein moderner DCS World AH-64 ist wie gesagt für eine lange Zeit so oder so reine Utopie.

      Ich denke das gilt für ALLE Waffen. Je moderner bzw aktueller, desto geringer die Chance dass wir es in DCS World bekommen. Ich glaube auch noch immer nicht daran, dass der Typhoon von VEAO gut wird es und das Cortex die Superhornet auf Eis gelegt hat liegt sicherlich auch nicht nur daran, dass die grad nicht soviel Zeit haben. Es gibt schon einen Grund dafür, warum wir alle Module, die in der Realität noch in Dienst sind nicht in der aktuellsten Version (die A-10C aus den bekannten Gründen mal außen vor) haben.

      Aber bitte versteh mich nicht falsch Manitu. Du hast vollkommen recht, wenn Du sagst, dass es sehr schwer sein dürfte, den Apache umzusetzen, aber ich sehe einfach keinen Grund dafür alles auf dem Stick und dem Throttle unterzubringen, wenn es in der Realität auch nicht so ist.
      Gruß, Gizmo
    • Gizmo03 schrieb:


      Tut mir leid, Manitu aber du hast das Grundprinzip von HOTAS ganz offensichtlich nicht verstanden. Die Idee ist, dass der Pilot die Hände so wenig wie möglich von den FLUGkontrollen nehmen muss. Die Waffensteuerung auf einem separaten Stick hat da garnix mit zu tun.
      CP/G steht für CoPILOT/Gunner. Er hat ebenfalls die Flugkontrollen - sprich Cyclic und Collective im vorderen Cockpit. Da der CP/G aber nur zwei Hände hat kann es schonmal kein Hands On geben, wenn du die Waffensteuerung mit dazu zählst.

      Nur keine Sorge, ich bin nach fast 7 Jahren DCS nicht derart uninformiert als das ich das HOTAS Prinzip nicht kennen würde,...
      Ich sehe allerdings über den Tellerrand hinaus und auch für die Waffenkontrolle gilt dieses Prinzip, wobei hier die Betonung auf "Prinzip" liegt und nicht auf der 1:1 Übersetzung der Worte an sich. Ich denke jeder der die Augen aufmacht erkennt die Vorteile welche die Apache Steuerhörner dem Piloten bieten und das diese rein vom "Prinzip" her dem HOTAS "Prinzip" folgen. Eine Tastatursteuerung würde die Bedienung weitaus weniger Intuitiv und einfach machen. Ich glaube das muss man nicht wirklich weiter diskutieren.


      Dann darfst Du auch kein BoS, CoD oder RoF mit einem TM Warthog spielen. Das würde die Immersion ja genau so kaputt machen. Willst Du das Gemisch in der P-51 mit der Maus einstellen? Oder mit dem Coolie auf dem Stick? Wo ist der Unterschied zur Tastatur? Das ist doch gehüpft wie gesprungen. Somit gibt es Generell garkeine Immersion, denn wir sitzen im Wohnzimmer und spielen ein Spiel und nicht mehr.

      Du solltest dich vielleicht nochmal mit dem Begriff „Immersion“ befassen, denn der sagt in erster Linie nicht aus das ein Joystick aus der passenden Ära kommen muss, sondern lediglich das man nicht aus dem Spiel gerissen wird und eine Taste auf der Tastatur zu suchen tut genau DAS. Das Gemisch hingegen mit der Maus in einem virtuellen Cockpit zu verstellen tut das nicht in dem Maße…natürlich wäre die 100%ige Immersion wenn man mittels VR Brille und Datenhandschuh selber drin sitzen würde und die Schalter betätigt, aber das ist eine andere Geschichte.
      "Varus!...Oh Quinctilius Varus. Gib mir meine Legionen zurück!" :cursing: